Linknode Vogtland
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Link-Node PLN52:M11SAX

Bergstation

Das neue Node ist nun seit über einem Jahr in Betrieb, mehrere hundert Arbeitsstunden wurden erbracht, einige hundert Euro sind geflossen und manches Problem musste gelöst werden. Die Vorbereitungen zum Aufbau des Umsetzers waren nicht immer ganz einfach, ein besonderer Dank gebührt jedoch der Verwaltungsgesellschaft der Stadt Plauen, die die Standortnutzung in guter Zusammenarbeit überhaupt erst möglich gemacht hat. Nicht so gut lief es mit der Energieversorgung, Schreiben blieben Wochenlang unbeantwortet, die Einstufung in den falschen Tarif und andere Probleme traten auf, die jedoch nach einiger Zeit mit Unterstüzung übergeordneter Stellen der Energieversorgung gelöst wurden konnten. Die Elektroinstallation musste komplett erneuert werden, Funkgeräte bei der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation angemeldet, Reparaturen und Wartungsarbeiten am Gebäude durchgeführt und neue Technik für die Funkanlage beschafft werden. Nach ersten vielversprechenden mehrtägigen Tests wurde der Umsetzer schließlich am 14. Februar 2003 in Betrieb genommen, in den nachfolgenden Wochen und Monaten weiter ausgebaut und schließlich am 17. Juli 2004 mit einem zweiten Funkport und zweiter Antenne ergänzt.

Während dem bisherigen Betrieb, besonders in der Zeit kurz nach der Betriebnahme, war mancher Ausfall zu beheben. Leider ist die Zeit besonders auch für den Sysop solcher Anlagen recht knapp und mancher Einsatz musste in den späten Abend- oder Nachtstunden stattfinden. Um für solche Situationen gerüstet zu sein, wurde zusätzliche Beleuchtung installiert. (Bild rechts). Nicht immer spielt dabei auch die Witterung mit, auf dem Berg liegt oft noch einiges an Schnee der in den niedrigeren Lagen längst weggetaut ist, die Temperaturen sind um ein paar Grad kälter und meist weht ein rauher Wind. Anntennenwechsel wird dann schon mal zum Erlebniss, besonders im Winter.

Bergstation bei Nacht

...auf den Weg zur Funkstation.     Winterlandschaft, aufgenommen beim letzten Kontrollgang zur Funkstation im Dezember 2004.

 

Neue Technik für den Funkbetrieb.

Besondere Anforderungen erfüllt die Bergstation des Vogtland-Regionet. Zunächst einmal wurde eine dritte Antenne angebracht, die bei Defekt von einer der beiden Hauptantennen als Notbehelf dienen kann. Weiterhin ist diese Funkstation für über 1 Woche unabhängig von der Energieversorgung, dies wird durch eine eigens entwickelte Netzersatzanlage sichergestellt.

Netzersatzanlage

Mehrere große zyklenfeste Blei-Gel-Akkus sind an das System als Energiereserve angeschlossen. Die Leistungsfähigkeit der Akku's wird durch kurze Entladeimpulse mit hohem Strom sowie zyklische Nachladung auf lange Zeit sichergestellt. Gesteuert wird die Netzersatzanlage durch einen Mikroprozessor, der neben der Nachladung und Umschaltung auf Batteriebetrieb bei Netzstörungen außerdem die Akku's vor Tiefentladung schützt.
Durch Umparametrisierung kann die Funkanlage in kürzester Zeit für den öffentlichen Funkverkehr gesperrt werden, um exclusiv für Notfunk-anwendungen zur Verfügung zu stehen. Dazu stehen im Regio-Net zusätzlich noch mehrere mobile Funkanlagen bereit, die ebenfalls netzunabhängig arbeiten.

 

Weitere Informationen zum Standort

Die Höhe des Funkstandortes liegt bei etwa 510m über NN, die Antennen (5/8 Wellenlänge und 1/2 Wellenlänge) wurden auf separaten Masten jeweils 7 und 6 Meter über Grund montiert, Sendeleistung beträgt 4,0 Watt. Aufgrund wiederholtem Vandalismus am Gebäude mussten weitere Vorkehrungen zur Sicherung des Objekts getroffen werden.
Die Reichweite der Funkanlage beträgt 20-100km, je nach geographischer Lage der Gegenstelle. Die jeweils aktuellsten Informationen über Veränderungen, Ausfälle ect. werden in den Regio-Net-News auf dieser Internet-Seite sowie über den Newsletter zeitnah veröffentlicht.

 

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