Der Regio-Net-Gedanke
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Der Regio-Net-Gedanke

Entstanden ist diese Idee aus der Not, der "Not mit den Node". Dadurch das jeder im CB-Funk einen Node aufstellen und betreiben kann, ist es in der Vergangenheit zu einem "Urwuchs" von Node, Digis und Boxen gekommen.
Keine Koordination der Standorte, sowie fehlende Qualifikation einiger "SysOp's"; führt zwangsläufig zur Überbelegung der Kanäle und letzlich zum Zusammenbruch einstmals gut funktionierender Netze.

Der Gedanke

Der REGIO-NET Gedanke ist ein einfacher. Es werden in den Regionen kleine Netzzellen errichtet. Diese haben einen Userkanal, auf diesem tummeln sich die User. Ein Gate sollte zu einem REGIO-LINK mit guter Anbindung zeigen. Dieses Gate sollte schon Userfrei gehalten werden. Es könnte eine Mailbox auf diesem Kanal zur Verfügung stehen. Die User greifen über das Gate auf diese Box zu. Die Erfahrung in mehreren schon existierenden REGIO-NETZEN hat gezeigt das dies gut funktioniert.

Mailbox & Forward

Die Koordination des S&F im Regio-Net geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem DLNET. Mailbox Funk-Forward findet auf den REGIO-LINK-Strecken nur noch in der Zeit von nachts 1:00 bis morgens 7:00 statt. Dies geschieht nach Absprache mit den entsprechenden Sysop's und dem DLNET die eigenverantwortlich entscheiden.
Boxensysop's die sich nicht an Abmachungen halten, werden aus dem Netz verbannt.
Besteht eine Verbindung der Mailboxen über andere Weg (Telefon/E-Mail/Internet), wird diese Möglichkeit vorrangig für den FWD wahrgenommen. Die Kosten hierfür sind geringer, als die, die ein Sysop für einen regionalen Netzknoten zu tragen hat.
24 Stunden Forward "tötet" jedes Netz. Einige Sysop's der Boxen haben sich bisher noch keinen Gedanken darüber gemacht, was ein Node in 900 oder mehr Metern Höhe hört. Er hört unter Umständen nur noch Forward.

Anbindungen und Feldstärken

Hier sollte darauf geachtet werden das die REGIO-Links untereinander mindestens eine Feldstärke von S-9 haben. "Je mehr, desto je besser", lautet hier die Devise. Diese Links haben auch bei DX-QRM Bestand und bleiben bestehen.
Das gleiche gilt für die regionalen Einstiege S-9, mehr ist besser. Lieber einen "Füllsender" zwischen stellen als wakelige Nodeanbindungen.

Sperren in der ACL

Die ACL sollte nur zum Steuern des Node genutzt werden. Es ist kein "Werkzeug" welches genutzt werden sollte um "Macht" auszuüben.
User gehören da nur in Ausnahmefällen rein! Da gehören Node rein die nicht erreichbar sind oder nur schlecht. Damit sie in dem Autorouting nichts durcheinanderbringen können. User können zu erzieherischem Zweck dort eingebracht werden, Zeitlich begrenzt, denn manchmal geht es nicht anders.

Die Routenliste

Die Routenliste jedes Node sollte gepflegt werden. D.h. es kann nicht angehen das ein Node sich selber überlassen auf einem Berg steht in der Hoffnung die Software regelt schon alles. Dies ist nicht der Fall. Routen zu den nächsten Nachbarn werden festgelegt, eingetragen mit der entsprechenden Qualität ihrer Erreichbarkeit. Und hier ist der wichtigste Punkt im Funktionschema eines Node.
Der Sysop alleine kennt seinen Standort. Er weiß was geht und was nicht geht. Ein Eintrag in der ACL mit + 4 ist keine "Bestrafung" oder "Sanktion" es ist ein Werkzeug zur Erhaltung guter Linkanbindungen. SYSOP's die auf diesen Eintrag "bösartig" reagieren, besitzen nicht die geistige Reife einen Node zu verwalten.

Qualitäten wirken auf die Routen

Wie schon beschrieben, werden für die Funktionalität der Linkstrecken, die Nachbarnode die nicht 100% Anbindung haben in die ACL mit + 4 ein- getragen. Das alleine ist aber nur der Einstieg in die "Geheimnisse" des Autorouters von TheNet. Alle Node die gut gehen müssen nun noch, der Reihe ihrer Erreichbarkeit nach fest eingetragen werden. Die größte mögliche Qualität die TheNet vergeben kann ist Q=255, das bedeutet eine Erreichbarkeit von ca. 99%, der Einfachheit halber 100%. Dies sollte der Schnittstelle vorbehalten sein. Also sind 2 oder mehr TNC's miteinander verbunden bekommen diese Rufzeichen den Eintrag :

R 1 CALL 255
R 2 CALL 255
R 3 CALL 255

in diesem Beispiel Node mit 3 Gates. Nun wird so langsam deutlich, wo es hingeht, wenn wir der Logik folgend sagen das Q=255 gleich Erreichbarkeit von 100% ist, wäre demnach Q=128 eine Erreichbarkeit von ca. 50% sowie Q= 100 eine von ca. 38%.

Wieviele Node in der Landschaft haben Q=100 in der Routenliste...........? Sie gestehen dem Nachbarn mit 9+10 38% zu, dem mit Signal 5 ebenfalls!!!

TheNet hat nun nur noch die Möglichkeit ab der Qualität=100 weitere Routen zu berechnen. Nach unten versteht sich! Wie schnell ist da ein Node der erreichbar ist über 3 andere aus der Liste verschwunden?

Also tragen wir die Node die am Standort übrigbleiben, weil sie gut zu lesen sind der Reihe nach, begonnen mit Q=245, in der Routenliste ein. Der Beste bekommt 245 gefolgt vom Zweitbesten 235 immer alle 10 Zähler einen.Sind alle eingetragen kommt die Zeit der Kontrollen. Im SysOp-Status kann ich nun die Node Liste lesen. Mit dem Befehl N * * kommt dann die, wie ich sie nenne "Wahrheitsliste". In dieser ist nun das Ziel zulesen mit der Route die genommen wird. Sind hier unsinnige Routen nun drinne fängt man einfach an damit der Route, die man nicht gehen will, 1-3 Zähler aus der R-Liste wegzunehmen. Das sogenannte "Austangieren" der Nachbarn!

Nach einer gewissen Zeit wird der Sysop nun seine Freude haben zu sehen, wie im Autorouting die Verbindungen geschaffen werden und funktionieren. Er wird noch eine Feststellung machen, wenn ein User im Autorouting ein Ziel wählt, welche geringfügige Qualitätsunterschiede berechnet bekamen, werden zwei Level 4 Verbindungen zum Ziel angefordert. Route A und Route B, die Route welche zuerst Antwortet, bekommt die Verbindung. Die andere Verbindung bleibt aber auch noch eine gewisse Zeit bestehen. Sollte nun die Route A Pakete einige Male nicht gehört haben kann man beobachten, daß nun diese Pakete über die Route B geschickt werden und so nun auch ihr Ziel erreichen. Diese Freude hält solange an bis ein neuer Node erscheint und sich einträgt. Nun heißt es zu entscheiden ACL + 4, bedeutend keine Arbeit. Oder ein Zugewinnn für die Links und der "Neue" muß im eigenen Node eingefügt werden nach dem beschriebenen Muster. Der SYSOP des "Neuen" muß nun auch noch überzeugt werden sein Node so zu konfigurieren.

Diese Vorgehensweise ist im AFU-PR nicht nötig, weil die Bedingungen, geordneter sind. Keiner stellt irgendwo Node hin, wo sie kein Sinn machen. Die Frequenzstruktur ist eine andere, Die gesamte Logistik effektiver.

Level 4 und das DX-QRM

Die fest im eigenen Node eingetragenen Nachbarnode melden in einem bestimmten Rhytmus eine "Node Info Bake". Dies steuert der Parameter PAR /7 1800 in den meisten Node. D.h. alle 1800 Sekunden bekommt der Nachbar die Informationen über Node und die von TheNet errechnete Qualität. Ist nun das im CB-Funk leidige DX da, wird schnell mal eine Bake überhört oder eine Zweite auch. Die Qualität des Nachbarn sinkt. Er verliert dann schnell den Eintrag in der Routenliste und eine Level 4 Verbindung ist nicht mehr möglich.
Es ist dann in den meisten Fällen aber feststellbar, daß die Anbindung noch geht. Es wurden nur immer gerade die Infobake nicht gehört, weil so eine "Russenmama" am Ural mit 500 Watt Armeesender den Papuschka Boretschessen gerufen hat. Hier kann man Abhilfe schaffen, in dem einfach diese Intervalle der Bake verkürzt wird, somit eine größere Chance dem Nachbarn die Infos zu liefern. Ein guter Wert der sich bewährt hat ist : PAR /7 900 nun kommen die Infos alle 900 Sekunden und der Routeneintrag bleibt erhalten.

Der Müllberg

Je höher ein Node steht, um so mehr hört er. Umso höher muß ein Nutzsignal für ihn sein, um arbeiten zu können. Die Regel, die hier Gültigkeit hat: Vom Berg runter ist der Node überall gehört, zum Berg rauf wird er taub.
Ich selber betreibe Node in 400 / 600 / 900 Metern Höhe. Die brauchbare Feldstärke muß mit der zunehmenden Höhe "mehr" werden. Mein Node auf der Wasserkuppe kann erst ab S-8 etwas vernünftig verbinden. Unterhalb dieser S-8 ist alles wackelig.

Ein wichtiges Kriterium ist das TX-Delay des Senders.
Es sollte mit der Höhenlage des Empfänger unbedingt kürzer werden. Ich kann den Node auf der Wasserkuppe mit einem TX-Delay von 30 fast nicht mehr ansprechen, es sind dort zuviele Signale in der Luft und der "Zeitschlitz", in welchem er ein SABM+ verstehen kann sehr knapp.

Die Sysops untereinander

Ein wichtiges Thema zu welchem ich in der Vergangenheit wichtige Erfahrungen sammeln konnte. Nicht zuletzt duch die Verhaltensweise verschiedener SysOp aus dem Raum Kassel als abschreckende Beispiele wie man mit Nachbarn nicht umgeht. Sysop's sind untereinander hilfsbereit. Offen für Vorschläge des Nachbarn. Er schreibt seinem Nachbarn keine Mails mit drohendem, nötigendem Inhalt. Der Sysop eines Nodes sollte frei sein von jeglicher "Vereinsmeierei".

Eine Mitgliedschaft in einem Verbund hat in der Vergangenheit immer irgendwelchen Streit zur Folge gehabt, ein gemeinsamer "Gedanke" nie!

Die Sysop die dem Gedanke : REGIO-NET gefolgt sind haben seit dieser Zeit eine Freundschaft geknöpft die sich scheinbar mit der Zeit immer mehr festigt und weit über das hinausgeht was sonst im CB-Funk üblich ist. Eine Liste von Nodekarten, die zum größten Teil so funktioniert, wie ich es beschrieben habe ist auf dieser Seite verfügbar. Die Entfernung in dieser Nord Süd Route ist beachtlich. Sie kann getestet werden sie funktioniert uch bei QRM! Der Beweis dafür ist ein ständiges Anwachsen der effektiven Entfernungen.

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